Konzertankündigung

Sonntag, 23. Dezember 2018, 16.30 Uhr
Schlosskirche Bad Mergentheim

J. S. Bach:
Kantate “Nun komm, der Heiden Heiland” BWV 62
Weihnachtsoratorium
Kantaten 1 - 3

Franziska Bobe (Erlangen), Sopran
Anneka Ulmer (Würzburg), Alt
Andreas Weller (Stuttgart), Tenor
Martin Schicketanz (Dresden), Bass

Bachorchester Würzburg

Chor Cappella Nova

Leitung: Prof. Karl Rathgeber

Eintritt: 28 / 23 / 18 / 13 €
(Schüler, Studenten und Kurkartenbesitzer 2 € Ermäßigung auf allen Plätzen)

Kartenverkauf bei Reservix

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Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist nach Einschätzung der Evangelischen Kirche in Deutschland sogar 284 Jahre nach seiner Uraufführung das beliebteste kirchenmusikalische Werk. Für viele Menschen beginnt die weihnachtliche Vorfreude dann, wenn die ersten vier Töne der Pauken erklingen, die der Chor später mit den Worten „Jauchzet, frohlocket“ aufnimmt.

Unter der Leitung von Prof. Karl Rathgeber führen der Chor Cappella Nova, das Bachorchester Würzburg sowie die Solisten Franziska Bobe (Sopran), Anneka Ulmer (Alt),  Andreas Weller (Tenor) und Martin Schicketanz (Bass) einen Tag vor dem Heiligen Abend die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums sowie die Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“, BWV 62, auf.

„Oratorium, welches die heilige Weynacht über in den beiden Haupt-Kirchen zu Leipzig aufgeführet wurde. Anno 1734" - so lautete der Titel des gedruckten Textbuches, das zu den Festgottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest vom 6. Januar des folgenden Jahres an den Toren von St. Thomas und St. Nicolai verkauft wurde. Streng genommen handelt es sich dabei nicht um ein Oratorium, sondern um sechs Kantaten, in denen die biblische Weihnachtsgeschichte dargestellt wird. Bach schuf so eine unvergleichliche Komposition voll musikalischer Pracht, festlichem Glanz und innerer Andacht, deren Reiz man sich nicht entziehen kann. „Ohne Weihnachtsoratorium kein Weihnachten“, unzähligen Musikfreunden geht es so. Wenn „Jauchzet, frohlocket“, „Wie soll ich dich empfangen“ „Herrscher, des Himmels“ und weitere eingängige Chorsätze und Arien erklingen, rückt der Stress der vergangenen Tage in den Hintergrund. Obwohl Weihnachten bei Bachs zu Hause noch völlig anders gefeiert wurde, als wir es heute tun, traf er den richtigen, überzeitlichen Ton.

Die Kantate Nr. 62 “Nun komm, der Heiden Heiland” ergänzt das Weihnachtskonzert. Bach schrieb sie in seinem zweiten Jahr in Leipzig für den 1. Advent und führte sie am 3. Dezember 1724 erstmals auf. Die Choralkantate basiert auf Martin Luthers Lied „Nun komm, der Heiden Heiland“, dem Wochenlied für den 1. Advent.

Freuen Sie sich auf eine festliche Einstimmung und stilles Nachdenken über das Geheimnis der Menschwerdung Jesu.

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