Konzertankündigung

Samstag, 13.11.2021, 19.00 Uhr
Rothenburg o. d. T., St. Jakob

Sonntag, 14.11.2021, 17.30 Uhr
TauberPhilharmonie Weikersheim

Friedrich Witt: C-Dur-Sinfonie (“Jenaer Sinfonie”)
Ludwig van Beethoven: C-Dur-Messe

Helen Rohrbach (Mainz), Sopran
Maria Hilmes (Berlin), Alt
Jo Holzwarth (Stuttgart), Tenor
Felix Rathgeber (Köln), Bass

St.-Jakobs-Chor Rothenburg
(Einstudierung:
Jasmin Neubauer)
Chor Cappella Nova
(Einstudierung: Prof. Karl Rathgeber)

Leitung:
Jasmin Neubauer (Rothenburg, St. Jakob)
Prof. Karl Rathgeber (TauberPhilharmonie Weikersheim)
 

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Der Chor Cappella Nova feiert die 251. Geburtstage von Ludwig van Beethoven (geboren am 16. Dezember 1770 in Bonn) und Friedrich Witt (geboren am 8. November 1770 in Niederstetten) mit einem großen Konzert. (Eigentlich hätte das Konzert ja zu den 250. Geburtstagen stattfinden sollen, aber leider machte da Corona einen Strich durch die Rechnung…)

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Messe in C-Dur op. 86 von Ludwig van Beethoven. Der Komponist setzte sich auch mit diesem Werk über die damals gültigen kirchlichen Stilregeln hinweg und strebte eine aufklärerische, überkonfessionelle und säkularisierte Andachtsform an. Die musikalische Umsetzung des liturgischen Messtextes tendiert zu einer quasi-sinfonischen Dichtung, die sich von der Meditation abwendet und zum aktiven Zuhören zwingt (nach Gerhard Pätzig). Die C-Dur-Messe wurde am 13. September 1807 in Eisenstadt uraufgeführt und stand zunächst im Schatten anderer gigantischer Werke des Komponisten. Doch schon wenige Jahre später galt auch die C-Dur-Messe als ein herausragendes Meisterwerk, mit dem Beethoven als ein „Stern erster Größe“ (Leipziger Allgemeine musikalische Zeitung) glänzte.

Der aus dem Altkreis Bad Mergentheim stammende Komponist Friedrich Witt wirkte vor allem als Hofkapellmeister in Würzburg. Er komponierte u.a. dreiundzwanzig Sinfonien. Sein heute bekanntestes Werk, die „Jenaer Sinfonie“ in C-Dur, wurde 1909 in der Jenaer Universitätsbibliothek entdeckt und zunächst dem jungen Beethoven zugeschrieben. Ein halbes Jahrhundert lang wurde das Werk unter dessen Namen gespielt. Erst 1968 stellte sich heraus, dass die Sinfonie ein Werk von Friedrich Witt ist.

Der Chor Cappella Nova gestaltet das Konzert zusammen mit dem St.-Jakobs-Chor aus Rothenburg o. d. T. (Einstudierung: Jasmin Neubauer), vier namhaften Solisten und einem großen Orchester unter der Leitung von Jasmin Neubauer in Rothenburg o. d. T. und am Folgetag unter der Leitung von Prof. Karl Rathgeber in Weikersheim. Es singen und musizieren etwa 150 Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten.

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